Familie in der Kirche, Generationen

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Artikel | 09.01.2017 | Redaktion

Beziehungsstatus: wechselnd

Wenn alles gut läuft, begleitet Gott durch das ganze Leben – angefangen bei der Taufe bis hin zur Beerdigung. Nathalie, Kathrin und Lea haben an unterschiedlichen Stationen im Leben versucht zu klären, warum man glauben und eine Beziehung zu Gott haben kann, obwohl er weder zu sehen bzw. anzufassen ist oder bei einem Gespräch antwortet – oder doch?

Taufe

Beziehungsstatus: Erstes Treffen

Die Taufe findet meist im Kleinkindalter statt. Die Eltern übernehmen in diesem Fall die Bekanntmachung. Jetzt gehöre ich zu Gott, er kennt meinen Namen. Bis ich weiß, wer Gott ist wird es noch etwas dauern...

Kinderkirche/Religionsunterricht/Schulgottesdienst

Beziehungsstatus: Kennenlern-Phase

In unterschiedlichen Intensitäten höre ich Geschichten von Gott, erfahre etwas über Gebote und Nächstenliebe und sammle erste Erfahrungen mit Gebeten. Ich komme auch in Berührung damit, an etwas zu glauben, was ich nicht sehen kann. Fühle ich mich getröstet und behütet? Manchmal. Oft ist es einfach gut zu wissen, dass da jemand ist. 

 

Zeichnung Konfis Taufe
Zeichnung Konfis Religionsunterricht
Zeichnung Konfis Beziehung zu Gott

© Nathalie, Kathrin und Lea, Neufahrn

Konfirmation

Beziehungsstatus: Weg-Gabelung

Wollen wir unsere Beziehung weiterführen? Ich lerne viel über Gott und den christlichen Glauben und entscheide selbst, ob ich diese Beziehung zu Gott vertiefen möchte. Genauso treffe ich selbst die Entscheidung, wie tief diese Beziehung wird. Sind wir oberflächliche Kumpel oder eher „Best Friends“? Für viele geht es um das Gefühl beim Glauben: fühle ich mich nicht mehr allein? Denn: dafür muss man nicht zwingend in den Arm genommen werden. 


Ehrenamt/Jugendarbeit

Beziehungsstatus: Intensivieren

Mir gibt die Beziehung zu Gott so viel, dass ich einen Teil dieses Gefühlt weitergeben möchte. Beispielsweise bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. Vielleicht werde ich Teamer oder helfe in der Jugendarbeit. Auch wenn ich Gott nicht sehen kann spüre ich doch seine Anwesenheit – und hoffentlich auch sein Wohlgefallen.

Hochzeit

Beziehungsstatus: Segne mich!

Zu meiner Hochzeit will ich auch Gottes Segen. Ich möchte, dass er für diese Entscheidung seine Hand über mich hält. Ich vertraue ihm und möchte ihn teilhaben lassen. Ein Segen kann wie eine Berührung sein – im Geiste.

Zeichnung Konfis Beruf

© Nathalie, Kathrin und Lea, Neufahrn

Berufswahl

Beziehungsstatus: In deinem Sinne

Vielleicht prägt mich der Glaube und meine Beziehung zu Gott so sehr, dass ich auch beruflich etwas tun möchte, bei dem ich den christlichen Grundgedanken in den Mittelpunkt stellen kann. Das muss nicht zwingend Pfarrer oder Pfarrerin sein. Vielleicht werde ich auch Diakonie-Mitarbeiter oder Kirchenarchitekt. Oder ich helfe ehrenamtlich bei der Erstellung des Gemeindebriefes oder besuche einsame Menschen im Seniorenheim. In all dem kann mir Gott begegnen – für jeden auf eine andere Weise und in einer anderen Intensität. Es erfüllt mein Leben mit Sinn.

Tod

Beziehungsstatus: 4Ever

Mit dem Glauben an Gott kann der Tod ein neuer Anfang sein. Klar ist alles Neue erst einmal beängstigend. Aber mit einem guten Freund an meiner Seite, was kann da schon passieren? Ich vertraue ihm, er gibt mir Sicherheit. Dann werde ich auch diese Aufgabe meistern.


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