Der Segen

Ich muss dir was sagen. © iStock_Ababsolutum

Artikel | 13.03.2017 | Redaktion

Der Segen

Und Gott so: „Egal was jetzt kommt, ich glaub an dich!“ Und du dann so: „Ey, das wollt ich auch grad sagen!“ Da lässt du dich konfirmieren, und bestätigst deinen Glauben an Gott und dann kommt der Segen und dreht auf einmal alles um.

Zusammenfassung

  • Segen bedeutet, dass dir jemand verrät, dass Gott immer an dich glaubt.
  • Mit dem Wissen, dass Gott hinter dir steht, muss man auch in schwierigen Situationen nicht verzweifeln.
  • Damit man nicht vergisst, dass Gott zu einem steht, gibt es den Segen am Ende jedes Gottesdienstes und an besonderen Festen.

Was passiert eigentlich beim Segen?
Gibt es jemanden, zu dem du aufschaust? Stell dir vor du erfährst, dass diese Person dich auch klasse findet. Mit diesem Wissen gehst du mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein in deinen Alltag.
Segen ist ganz ähnlich: Ein anderer Mensch verrät dir, dass Gott an dich glaubt und dir die Daumen drückt. Dadurch verschwinden Schwierigkeiten nicht unbedingt, aber das Gefühl, dass jemand hinter dir steht, ist eine wirkliche Hilfe.

Si-Sa-Segen. – Wann, wo, wer?
Aber der Alltag. Kann ich mich wirklich die ganze Zeit daran erinnern, dass Gott zu mir steht? Vermutlich nicht. Deswegen gibt es am Ende jedes Gottesdienstes einen Segen. An zentralen Lebensstationen – z.B. bei der Taufe, Konfirmation oder wenn man heiratet – wird man auch gesegnet, um sich speziell daran zu erinnern, dass Gott dich in der neuen Lebensphase begleitet.
Segen ist klasse. Aber wer darf eigentlich segnen? Nur Pfarrerinnen und Pfarrer? Da man Segen geschenkt bekommt und Gott jedem Menschen gegenüber positiv eingestellt ist, darf auch jeder segnen.

Segen alt und neu
Segen sind oftmals richtig poetisch und es gibt wahnsinnig viele Segenssprüchen. Der älteste Segen in der Bibel ist der Aaronitische Segen (4.Mo 6,24-26). Er wird noch heute im Gottesdienst gesprochen – weil er so schön bildlich ist und es faszinierend ist, dass diese Worte schon seit Jahrtausenden Menschen daran erinnern, dass Gott zu ihnen steht. Eine kleine Sammlung an Segenssprüchen findet ihr hier.
Da aber kaum jemand so gut weiß wie du, in welchen konkreten Situationen du dich Gottes Beistand versichern möchtest, kannst du auch selbst einen Segensspruch schreiben. Vielleicht könnt ihr den sogar in eurem Konfi-Gottesdienst verwenden.


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