
Paare, die das gleiche Lebensthema haben, werden sich meistens gut verstehen. Sie haben ähnliche Vorstellungen, Träume und Pläne. Das heißt nicht, dass es in solchen Beziehungen nie zu Streit und Krisen kommt. Aber ein gemeinsames Lebensthema ist ein gutes Fundament für eine Partnerschaft. Probleme können leichter gelöst werden, weil man vieles im Leben ganz ähnlich sieht wie der Partner oder die Partnerin.
Funktionieren kann eine Partnerschaft auch, wenn sich die Lebensthemen ergänzen. Beispiel: Ein Mann hat das Lebensthema „gemeinsamer Weg“. Er ist zusammen mit einer Frau, die ihren Schwerpunkt im „Beruf“ sieht. Diese Beziehung kann funktionieren, weil dem Mann das gemeinsame Leben wichtig ist und er deswegen auf die Lebensplanung seiner Partnerin Rücksicht nimmt. Gemeinsam diskutieren die beiden ihre Pläne und setzen sie auch gemeinsam um. Für beide ist dabei klar, dass die Frau die Richtung vorgibt.
Paare mit unterschiedlichen Lebensthemen sind dagegen nicht besonders stabil. Die Kombination „Beruf“ – Familie“ ist zum Beispiel keine gute Basis. In so einer Verbindung können beide Partner ihre Vorstellungen vom Leben nicht verwirklichen, sie blockieren sie sich gegenseitig. Und wo die gemeinsame Basis fehlt, helfen irgendwann auch Gespräche und Diskussionen nicht mehr. Krisen und Konflikte sind vorprogrammiert.
Vertrauen, Offenheit, Verständnis oder Treue sind für eine Partnerschaft besonders wichtig. Aber wer mit seinem Partner oder seiner Partnerin wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte zuerst mal fragen: „Schatz, was ist eigentlich dein Lebensthema?“
P.S.: Wer’s ganz genau wissen will, kann das alles nachlesen im Buch dem „Projekt Liebe“ von Barbara Keddi (261 Seiten, 12,90 Euro).