Halb 6 in Deutschland.
Piep-piep, piep-piep, piep-piep!! Der Wecker meldet sich. Wieder ist eine Nacht rum, und wieder war sie irgendwie viel zu kurz. Jetzt schon aufstehen? Unmöglich!
Tiefpunkt 7.00 Uhr
Ein Trost: Das Gefühl, das ihr morgens im Bett habt, ist absolut korrekt. Schlafforscher wissen seit langem: Kinder und Jugendliche haben einen anderen Schlafrhythmus als Erwachsene. Morgens zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr hat ihr Körper seinen absoluten Tiefpunkt. Mit anderen Worten: Es ist - biologisch gesehen - fast unmöglich, wach und fit aus dem Bett zu springen. Ganz egal, wann man abends im Bett war.
Schön wär's: Erste Stunde um neun
Inzwischen hat es das Thema "frühes Aufstehen" bis in die hohe Politik geschafft. Ein Ministerpräsident hat kürzlich vorgeschlagen, den Schulbeginn auch bei uns etwas nach hinten zu verlegen. Dann könnten Familien nämlich auch gemeinsam frühstücken - bisher müssen die Kinder meistens als erste aus dem Haus. Natürlich hat es sofort Gegenargumente gehagelt. Wie bei jedem Vorschlag gibt es Leute, die einem genau erklären, warum das auf keinen Fall funktionieren kann.
Noch länger in der Schule??
Ist uns aber jetzt mal egal. Abgesehen davon, ob du Wert auf ein gemeinsames Frühstück mit deiner Familiy legst: Was hältst du von einem späteren Schulbeginn? Fändest du es besser, eine Stunde später anzufangen? Oder sagst du: Bloß nicht, dann muss ich nachmittags ja noch länger dort bleiben!?