Pfarrerin Petra Kringel beantwortet deine Mail und sagt bestimmt nichts weiter.

"Was glaubst du?" - Bilder und Andachten vom Konfitag in München

Am 16. Februar fand im Prodekanat München-Nord wieder der Konfitag statt. Etwa 200 Jugendliche waren dieses Mal dabei. Thema war die Frage „Was glaubst Du?“. Mehr zum Konfitag könnt ihr hier nachlesen:

Ihr wollt sehen, was auf dem Konfitag passiert ist?

Im Zeppelin in der Konfistadt werden gerade die Fotos aus dem Fotomotion-Workshop ausgestellt. Thema der Ausstellung: "Wie kann man seinen Glauben in Bildern darstellen?". Zum Zeppelin in der Konfi-Stadt geht es HIER.

Bilder von den kreativen Arbeiten der Konfis und selbst geschriebene Andachten einiger Teilnehmer könnt ihr euch ansehen, indem ihr auf die folgenden Links klickt:

Andacht von Bernhardt Zauß, 16

Andacht von Mischa, 14

Andacht von Jessica Froböse, 13

Andacht von Matthias Dürholt, 14

Einen weiteren Bericht vom Konfitag findet ihr HIER.


Eine Frau in Afrika

Konfis werkeln auf dem Konfitag.Eine Frau lebt in Afrika, ihr Name ist Simne. Simne ist ca. 20 Jahre alt. Man weiß nicht genau, wann sie geboren ist. Sie geht jeden Tag sehr früh aus ihrer Lehmhütte, um Wasser zu holen. Erst am Mittag ist sie wieder zu Hause.
Sie sagt, es sei eine Qual hier zu leben. Ihre neun Kinder bräuchten viel Wasser, ihren Mann sehe sie nur nachts oder an einem Feiertag, weil er ständig auf der Jagd sei. Vor sechs Jahren habe er sie geheiratet. Da es keinen Fernseher und kein Radio gebe, müssten sie sich irgendwie anders beschäftigen.
Sie ist jeden Sonntag in der Kirche und betet zu Gott wie alle anderen Frauen und Kinder. Dort bringen sie ihre Wünsche, Leiden und Bitten vor Gott.
Wir sollten helfen. Spendet für eine Hilfsorganisation!

Bernhardt Zauß, 16

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Aus Nächstenliebe handeln

„Ein Samariter kam vorbei und pflegte den Verletzten.“ Warum hat er das getan?Eine Konfi-Gruppe präsentiert ihre Arbeitsergebnisse.
Aus Nächstenliebe.
Aber nicht jeder hilft so bereitwillig, obwohl Jesus gerade das von uns will. Wenn man sich nicht gegenseitig helfen würde, gäbe es keine Gemeinschaften und es sähe ganz anders auf der Welt aus. Wenn es gut läuft, kommt man auch alleine zurecht. Allerdings muss man auch diejenigen beachten, die nicht für sich selber sorgen können: Arme, Behinderte, Kriegsopfer…
Im Falle von Jesu Gleichnis ist das Opfer eines Raubes der Benachteiligte. Ohne die Hilfe des Samariters wäre er gestorben. Wie schon erwähnt, hilft nicht jeder freiwillig. Jesus berücksichtigte das auch, als er das Verhalten eines Priesters und Leviten erwähnt, die den Beraubten sozusagen „links liegen lassen“.
Das ist ein Beispiel dafür, dass Gleichnisse überall -selbst 2000 Jahre später – Vergleiche finden.
Viele Menschen brauchen einfach Hilfe. Sie geschieht nicht immer alleine, auch wenn manche  auf „einsamer Wolf“ machen und jede Hilfe ablehnen.

Mischa, 14

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Seebeben vor Thailand

Bild vom Konfitag des Prodekanats München-Nord.Ich möchte Euch gerne von einem wahren Erlebnis erzählen, dass mich gleichzeitig sehr berührt und schockiert hat. Es war Ende 2005, als ein Beben im Meer vor den Küsten Thailand geschah. Erdbeben gibt es jeden Tag 100 Mal, aber dieses geschah im Meer, in der Nähe der Küsten Thailands. Ich weiß nicht warum es mich so bedrückte, vielleicht weil ich schon so oft dort war und die Thai, ihr Land und ihre Kultur kennen gelernt habe. Der Tsunami, der über Thailand hereinbrach, war 20 Meter hoch und schneller als ein Auto auf der Autobahn. Dabei starben hunderte Thai und Touristen. Da frage ich mich, ob Gott nicht aufgepasst hatte oder ob es einen anderen Hindergrund gibt, den wir irgendwann erfahren sollen. Ich weiß es nicht, doch jetzt erzähl ich euch von dem, was ich zwei Jahre nach dem Tsunami in Thailand gesehen habe. Ich war geschockt, als ich an den Stränden entlang gehen wollte. Viele Strände konnte man nicht begehen, weil der Sand von dem Tsunami weggerissen worden war, so dass es 3 Meter tief nach unten ging.  Hotels waren immer noch im Aufbau, auch unseres war kaDie Kreativität wird auf den Konfitagen groß geschrieben.putt gewesen.  Eines Tages gingen wir an einem so schönen Strand zum Essen und trafen dort eine ca. 50jährige Thai. Sie erzählte uns, dass ihre Tochter in Deutschland studiert hatte und mit einer Freundin nach Hause zurückkehrte war, denn sie wollten an einer Küstenregion weiter studieren. Als der Tsunami kam, riss er die Thai und die Deutsche, die in einem Haus waren, einfach mit.
Die Frau, die uns das erzählte, empfahl uns die Gegend, in der das geschah, für einen Besuch. Dort konnten wir dann auch einen alten Kutter sehen, der völlig verrostet und zerstört ca. 400 Meter vom Strand entfernt dort stand. Die Fenster waren zerbrochen, die Schiffsschraube völlig verbeult und der Mast abgebrochen. Da fragt man sich nur: WARUM?
Warum hat Gott zugelassen, dass so viele Menschen starben? Auch Kinder und Urlauber aus aller Welt.
Vielleicht hat Gott uns zeigen wollen, was die Natur mit uns macht, wenn wir sie zerstören. Ich jedoch glaube eher, dass Gott uns vor einer bösen Zukunft schützen will.
Ich möchte auf jeden Fall die Umwelt schützen, damit sich die Menschheit nicht selber zerstört.

Jessica Froböse, 13

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Wie gut, dass es Gott gibt!

Der Konfitag war der Beweis: Glaube verbindet!In der Bibel steht, dass Gott immer bei uns ist, man muss nur an ihn glauben.
Das sieht man z. B. in der Bibelgeschichte „Die Stillung des Sturmes“ aus Markus 4. In der Geschichte befiehlt Jesus dem Wind sich zu legen und dieser gehorcht. Damit rettet Jesus das Leben vieler Fischer. So steht es auch noch in vielen anderen Bibelgeschichten.
Und auch heute hilft Gott den Menschen, beispielsweise den Soldaten in Afghanistan, den Ärzten, …Kunst vom Konfitag München 2008.
So ist es auch in der nächsten Geschichte, in der ein kleiner Junge immer von größeren Jungen verhauen wird, weil die sein Taschengeld wollen. So geht es Woche für Woche. Doch eines Tages reicht es dem Jungen und er ruft um Hilfe. Er hat Glück und ein großer Polizist kommt ihm zur Hilfe und verhaftet die Schläger. War der Polizist in der Geschichte Jesus und der Junge die Fischer? Man weiß es nicht.
Lasst uns zu Gott beten und ihn bitten, dass er uns weiterhin hilft, wenn wir in Schwierigkeiten sind.

Matthias Dürholt, 14

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