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Ein Konfi-Kurs in Finnland - Teil 3

In einer Serie berichten wir von einem Konfirmandenkurs in der evangelischen Kirchengemeinde Kangasala in Finnland. In Teil 3 erfahrt ihr, was in den Unterrichtsstunden so lief, welche Themen die Konfis bearbeitet haben und wie das gemacht haben. - Die Folgen 1 und 2 der Serie findet ihr übrigens weiter unten auf dieser Seite.

Bild aus der Abendandacht. (c) konfiweb.deTuuli vom Leitungsteam hat in der Abendandacht echt toll gesungen.

Die Jungs haben sich in ihrem Zimmer dann aus Bettdecken und -tüchern eine „Hütte“ gebaut (und sie „Liebesnest“ getauft), um darin zu schlafen. Später war es ihnen dann doch zu hart und schließlich hat Henri sie, als es nicht still wurde, in ihre Betten getrieben.
Am nächsten Tag hat Ismo entschieden, die „Hütte“ wieder abzubauen, und die Jungs sind traurig.

Donnerstag, 3. Juli:

"Hexe Essi" weckt die Konfis über die Sprechanlage des Hauses. (c) konfiweb.de

 

Essi hat uns über die Haussprechanlage auf ihre unnachahmliche Art geweckt (diesmal war es eine Werbeansage für Kleinkinder, gestern war sie noch „Hexe“!)

Ein kalter Tag, wir haben beim Fahne hissen ziemlich gefroren.

Heute ging es in den 5 Unterrichtsstunden um die Lebensgeschichte Jesu, Karfreitag und Ostern, Jesus – Gottes Sohn, Sündenvergebung und Überwindung des Todes und schließlich um den Heiligen Geist.

Jaakko: "Henri und Ismo sind klasse. Viele von uns wollten extra in diesen Kurs, weil wir Ismo schon kannten – die beiden sind echt super."

Wenn das Wetter okay ist, finden die Gruppeneinheiten auch mal draußen statt. (c) konfiweb.deJaakko:
"Henri und Ismo haben viel dafür getan, dass wir trotzdem kein „Schulgefühl“ bekommen haben – die letzte Stunde hat Henri sogar draußen auf der Wiese gehalten. Eigentlich bin ich hergekommen, weil es bei uns in der Familie so Tradition ist, aber je länger ich dabei bin, umso mehr interessiert es mich und das Thema Glauben bekommt eine ganz neue Bedeutung für mich. Die Art, wie Henri und Ismo, Geschichten und Themen erzählen und mit unserem Leben und mit dem Glauben verbinden ist einfach toll."

Abends bekommen wir jetzt schon richtig Übung, wie man die Fahne richtig einholt und zusammenlegt.

Die Jungs haben mit Matratzen ihr „Liebesnest“ wieder aufgebaut. Als es um 2.00 Uhr nachts aber immer noch nicht leise wurde, mussten sie es wieder abbauen.

Freitag, 4. Juli:
Die Unterrichtseinheit am Mittag, in der es um die Glaubenspraxus ging. (c) konfiweb.deEssi hat wieder zugeschlagen – aber einige von uns hat noch nicht einmal das aus den Betten gebracht und so mussten wir ziemlich lange am Fahnenmast warten, bis sie endlich kamen.

Die Teamer hatten einen „echt schweren“ Tag – sie konnten sich draußen sonnen während Henri uns etwas über Taufe und Abendmahl beibrachte.

Michael: "Stimmt nicht so ganz, denn während der Unterrichtsstunden haben die Teamer die Bibelstunden und das Abendprogramm vorbereitet. Aber an diesem Tag blieb tatsächlich noch Zeit für draußen."

In der Mittagseinheit ging es dann um den Glauben, die Kirche und die Gemeinde, am Nachmittag um die „Glaubenspraxis“ (z.B. Beten) und Sterben.

Jaakko:
"Ach übrigens: Während der Tage im Kurs hatten wir auch eine ganze Reihe von Sachen auswendig zu lernen: Vaterunser, Glaubensbekenntnis, 10 Gebote, Psalm 23, Taufbefehl, Johannes 3,16, Einsetzungsworte und Aaronitischer Segen. Konnten wir einen Text auswendig, haben wir ihn einem der Teamer aufgesagt, und er bzw. sie hat es diese große Liste eingetragen."

(Fortsetzung folgt!) 

 

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