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Ein Konfi-Kurs in Finnland - Teil 1

In einer Serie berichten wir von einem Konfirmandenkurs in der evangelischen Kirchengemeinde Kangasala in Finnland. Anfang Juli waren dort rund 25 finnische Konfis im Freizeitheim Pyysalo zu Gast und bereiteten sich auf ihre Konfirmation vor. In Folge 1 stellen wir euch zuerst einmal die Teamer und zwei der Konfis vor.

Pyysalo 6 (sprich: Püüsalo kuusi)

Das Freizeitheim in Pyysalo. (c) konfiweb.dePyysalo ist der Name eines Freizeitheims der evangelischen Kirchengemeinde Kangasala in Finnland, etwa 200 km nördlich von Helsinki und 20 km östlich von Tampere.

Pyysalo 6 ist ganz einfach der Bezeichnung für den sechsten „Konfirmandenkurs“, der in diesem Jahr hier stattfindet. Insgesamt werden es acht sein, dazu kommen noch zwei, die im Winter in Lappland stattfanden (für die Skifahrfans) und einer in Estland. Also insgesamt über zehn Camps für jeweils gut zwei Dutzend Konfirmandinnen und Konfirmanden. Aber das ist kein Wunder, denn die Kirchengemeinde von Kangasala hat über 20.000 (!) Gemeindeglieder und ist damit noch nicht einmal eine der ganz großen.

Pfarrer Michael Stein. (c) konfiweb.deKurz zu mir. Ich heiße Michael Stein, bin Pfarrer in der Kirchengemeinde Feldafing- Pöcking am Starnberger See, 30 km südlich von München. Während eines Studienurlaubs hatte ich die Möglichkeit an „Pyysalo 6“ teilzunehmen. Ich habe die Konfirmandinnen und Konfirmanden und das Leitungsteam kennen gelernt und eine ganze Menge über Konfirmandenunterricht in Finnland erfahren.

Hier das Leitungsteam von „Pyysalo 6“:

Die Teamer der Konfi-Kurses in Finnland. (c) konfiweb.de

 

Von links nach rechts:
Mikko, Ismo (hauptamtlicher Jugendleiter), Anni, Tuuli, Joksu, Essi, Essi (Praktikantin) und Henri (Pfarrer).

Alles Weitere sollen euch Emilia und Jaakko (finnische Form von Jakob) erzählen:

 

Emilia. (c) konfiweb.deEmilia: "Hallo, ich bin Emilia. Ich bin 15. Meine Hobbies: Ich reite und male, außerdem stricke ich. Ich wohne in der Nähe des Bahnhofs von Kangasala, der etwa 7 km außerhalb der Stadt liegt. Ich lerne übrigens seit 4 Jahren Deutsch und war letztes Jahr für 10 Tage bei einer Familie in der Nähe von Hamburg – herzliche Grüße an die Külpers!"

Jaakko. (c) konfiweb.de

 

Jaakko: "Ich bin der jüngste in unserer Gruppe, Jahrgang 1994. Ich bin dieses Jahr schon dabei, weil ich auch ein Jahr früher in die Schule gekommen bin. Wie die meisten von uns komme ich aus Kuhmalahti, einem ländlichen Ort östlich von Kangasala. Meine Hobbys sind Fußball und der Computer."

 

Der Kurs-Pass. (c) konfiweb.deBevor wir am 1. Juli nach Pyysalo gefahren sind, haben wir uns bereits im Februar einmal in unserem Gemeindehaus getroffen. Seitdem sollten wir an drei Gottesdiensten und vier Gemeindeveranstaltungen teilnehmen. Jeder Besuch wurde dann in einen „Pass“ eingetragen, den wir zum Kurs mitbringen mussten.

Teilnehmer-Gruppe am Konfi-Kurs in Finnland (c) konfiweb.de

 

Beim Kurs wurden wir übrigens in Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem der ehrenamtlichen Teamer betreut wurden. In diesen Gruppen hatten wir die täglichen Bibelstunden (immer von 18.00 – 18.30 Uhr) und unsere Dienste, z.B. Tischdienst, Aufräumen oder Tagebuch schreiben.

Anhand unseres Tagebuchs wollen wir euch vorstellen, wie es bei uns im Kurs war. Na, und zwischendurch erzählen wir noch das eine oder andere.

(Fortsetzung folgt!)

 

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