Früher war diese Frage eigentlich gar keine Frage. Dass Menschen in Beziehung zu ihrem Gott stehen, war eine Selbstverständlichkeit. Und dass man mit diesem Gott redete, war völlig normal. Viele moderne Menschen gehen etwas skeptischer an die Sache ran und fragen zuerst einmal: Hilft das überhaupt, das Beten? Ein amerikanische Arzt sagt: JA! Und er will es sogar wissenschaftlich beweisen können.
„Ich dachte, du seist Christ?“ --- „Bist du eigentlich Christ?“ --- „Hä, und ich dachte, das ist hier eine christliche Seite??“ Solche Fragen liest man manchmal auf Konfiweb. In den Boards oder in den Gästebüchern. Tja, wie ist das nun? Kann man es überhaupt „von außen“ beurteilen, wer Christ oder Christin ist?
In Süddeutschland sagt man natürlich auch Guten Tag! oder Hallo! oder Hi! Aber es gibt noch eine weitere Begrüßung, die man ziemlich oft hört: Grüß Gott! - Nur: was bedeutet dieser Ausspruch eigentlich? Soll ich den lieben Gott grüßen, wenn er mir über den Weg läuft?
Mal ehrlich: Manchmal fällt es schon schwer, sich sonntags früh aus dem Bett zu schleppen, um es noch pünktlich zum Gottesdienst zu schaffen. Wenn man mit dem Kirchgang wenigstens sein Taschengeld ein bisschen aufbessern könnte ... sagen wir: zehn Euro pro Besuch. Gibt's nicht? Gibt's doch!
Stell dir vor, du gehst zu einer Party, und dort läuft die ganze Zeit nur Musik, die du nicht kennst. Dann ist der Abend vermutlich gelaufen, denn in neue Songs muss man sich immer erst mal reinhören. Abtanzen läuft nicht, wenn man ein Lied noch nie gehört hat. Und man fühlt sich auch irgendwie ausgeschlossen, wenn immer nur die Musik der anderen läuft.